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Es gibt hunderte von Regeln, die das Kricketspiel in seinen verschiedenen Variationen bestimmen. Diese Seite soll lediglich einen Grobüberblick darüber geben, wie das Spiel funktioniert. Auf einzelne Regeln und Details wird hier nicht eingegangen.

Teams

Zwei Teams mit je elf Spielern treten gegeneinander an. Das eine Team beginnt mit Werfen, während das andere punktet. Nach einer gewissen Zeit, werden die Seiten gewechselt. Das Team, welches zum Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt.

Die elf Spieler der Teams bestehen auf der einen Seite aus Schlagmännern, auf der anderen aus Werfern und Feldspielern. Jeder Spieler nimmt im Spielverlauf jede dieser Positionen ein.

Die Schlagmänner schlagen den Ball knapp über dem Boden oder in der Luft und versuchen, soviele Runs, d.h. Punkte wie möglich zu machen.

Die Werfer werfen den Schlagmännern die Bälle zu, und zwar so, dass diese möglichst schwer gut zu treffen sind.

Die Feldspieler (aus dem Team des Werfers) sind über das Spielfeld verteilt und sollen die vom Schlagmann getroffenen Bälle fangen, dafür sorgen, dass sie nicht über das Spielfeld hinausgelangen und sie so schnell wie möglich ins Zentrum zurückbingen.

Vor dem Spielbeginn werfen die Team-Kapitäne eine Münze. Der Gewinner kann entscheiden, ob sein Team zuerst Feld- bzw. Werfer-Team oder Schlag-Team sein soll.

Das Schlag-Team sammelt Punkte, während das Feld-Team versucht, die Schlagmänner mit so wenig Punkten wie möglich ausscheiden zu lassen.

Das Team, das zuerst punktet, ist bemüht, eine möglichst hohe Punktezahl zu erzielen. Das Ziel ist eine Punktezahl von 300. 300 Punkte bedeutet, dass aus jedem Ball ein Punkt erzielt wird. Das ist aber gar nicht so einfach. Das Wetter, der Zustand der Pitch sowie Schlag- und Wurftechnik bedeuten meist, dass weniger als 300 Punkte erzielt werden. Natürlich können an einem guten Tag auch mehr als 300 Punkte erzielt werden. Die höchste je erreichte Punktezahl beträgt 398, die tiefste 36. Der Durchschnitt liegt bei 240.

(Wurfbahn) Zentrales Feldsück, 20 mal 3 Meter, oft auch Wicket genannt

Die Aufgabe des Schlagmannes ist es, so lange wie möglich im Spiel zu bleiben und so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Er kann ein langes Innings oder ein kurzes spielen, je nach Team-Strategie. Eine lange Runde bedeutet viele Punkte, d.h. mehr als 60.

(Runde) Zeit, die ein Team als Schlagteam, bzw. Feldteam fungiert

Das Schlag-Team hat jeweils zwei Schlagmänner auf dem Feld, einen auf jeder Seite des Wickets. Der Schlagmann, der dem Werfer gegenüber steht ist der Striker und der andere der Non-Striker.

(Pitch), Wurfbahn
Schlagmann, der dem Werfer gegenüber steht

Das Ziel des Schlag-Teams ist es, eine maximale Anzahl Runs zu erzielen, bevor alle Schlagmänner ausgeschieden sind. Das Ziel des Feld-Teams ist es, die Schlagmänner so billig wie möglich zu schlagen, d.h. dafür zu sorgen, dass sie mit so wenigen Punkten wie möglich ausscheiden. Danach werden die Rollen getauscht, d.h. das Schlag-Team wird zum Feld-Team und umgekehrt. Dieser Tausch geschieht entweder genau ein Mal (speziell im sog. One-Day oder Limited Overs Cricket) oder zwei Mal, wie im Nationalen oder Internationalen Test Match Cricket.

Punkte erringen
(Limited Overs Matches) Jedes Team spielt genau ein Innings, welches über 50 Overs geht
(One-Day International Matches) Jedes Team spielt genau ein Innings, welches über 50 Overs geht
Match bestehend aus zwei Innings pro Team, kann bis zu fünf Tage dauern

Das Schlagen (Batting)

Nachdem ein Werfer einen Ball geworfen hat, versucht der Schlagmann ihn mit dem Schlagholz zu treffen. Wenn er ihn trifft, nennt man das einen Shot. Trifft er den Ball nicht, gibt es keine Strafpunkte. Er muss lediglich dafür sorgen, dass sein Wicket nicht getroffen wird. Trifft er den Ball, muss er versuchen, ihn in das Feld zu Schlagen. Der Ball kann in irgendeine Richtung irgendwohin auf das Spielfeld geschlagen werden. Er kann knapp über den Boden oder hoch in die Luft geschlagen werden.

(Schuss) Wenn der Schlagmann den Ball mit dem Schläger trifft

Sobald der Ball günstig geschlagen worden ist, wechseln die beiden Schlagmänner ihre Seiten. Jeder Seitenwechsel bedeutet einen Run, d.h. einen Punkt. Wird der Ball sehr gut geschlagen, können zwei, drei oder sogar vier Punkte erzielt werden. In der Zwischenzeit versuchen die Feldspieler, den Ball zu fangen und ihn ihren Mitspielern zuzuwerfen, die sich in der Nähe des Wickets befinden, so dass die andere Seite so wenige Punkte wie möglich machen kann. Wird eine ungerade Anzahl Punkte erzielt, befindet sich der Non-Striker nun in der Position des Strikers und umgekehrt.

Das Werfen (Bowling)

Der Werfer rennt auf die Wurfbahn zu, dem Striker entgegen. Er muss den Ball zwischen der Wurf- und der Abschlag- Crease werfen. Die Aufgabe des Werfers ist es, so zu werfen, dass der Schlagmann ausscheidet. Dies soll er so schnell wie möglich erreichen, d.h. mit möglichst wenigen Bällen und möglichst wenigen Punkten des gegnerischen Teams. Ein Werfer wirft maximal 10 Overs, was ein Spell oder Quota genannt wird.

(Linie) Kreidelinie bei den Wickets
(Höchstquote) Ein Werfer wirft während des Maximums von 10 Over
(Höchstquote) Ein Werfer wirft während des Maximums von 10 Over

Der Werfer wird nach seiner Economy Rate. bewertet. Eine Rate unter 4 ist sehr gut, über 6 schlecht und über 8 miserabel. Die Economy Rate wird folgendermassen berechnet:

(Wirtschaftlichkeit des Werfers) Punkte, die das gegnerische Team in Relation zu den von einem Werfer geworfenen Bällen macht

[(A geteilt durch B ) multipliziert mit 6.] Wobei:
A = Punkte des gegnerischen Teams während er wirft
B = Anzahl der von ihm geworfenen Bälle
z.B. werden 30 Punkte auf 30 Bälle erzielt, beträgt seine Economy Rate 6, was nicht sehr gut ist.

Der Wurf- Run-Up ist die Distanz, die der Werfer zurücklegt, bevor er den Ball tatsächlich wirft. Je länger diese Distanz ist, desto höher wird die Geschwindigkeit des Balles.

(Anlauf) Distanz, die der Werfer läuft, bevor er den Ball tatsächlich wirft

Das Feldspiel (Fielding)

Die Feldspieler sind über das Spielfeld verteilt. Als Feldspieler werden alle Spieler des Feld- bzw. Werfer-Teams bezeichnet ausser dem aktuellen Werfer und dem Wicketkeeper. Sie haben eine Reihe von Aufgaben:

  • Sie sollen den Ball direkt aus der Luft fangen, wodurch der Schlagmann ausscheidet
  • Sie sollen verhindern, dass der Ball über das Spielfeld hinaus gelangt, was dem gegnerischen Team 4 Punkte eintragen würde
  • Sie sollen den Ball so schnell wie möglich dem Werfer oder dem Wicketkeeper zurückwerfen, so dass die Schlagmänner nicht zu viele Runs erzielen können

Wicketkeeping

Der Wicketkeeper ist ein spezieller Feldspieler, und er ist der einzige seines Teams, der Handschuhe tragen darf. Er steht hinter dem Striker, hinter den Stumps, während des ganzen Innings.

(Stumpf, Stab) Drei Holzstäbe auf denen die Bails (Querstäbe) liegen, mit denen zusammen sie das Wicket ausmachen
(Runde) Zeit, die ein Team als Schlagteam, bzw. Feldteam fungiert

Wenn der Schlagmann den Ball schlecht trifft, dieser das Schlagholz aber berührt hat, hat der Wicketkeeper von seiner Position aus die Möglichkeit, diesen Ball aufzufangen. Er soll auch die Bälle auffangen, die ihm von seinen Feldspielern zugeworfen werden, um so einen Run-Out oder Stump, des Schlagmannes herbeizuführen, beides führt zum Ausscheiden des Schlagmannes. Des weiteren ist er für die Bälle zuständig, die der Schlagmann überhaupt nicht trifft. Der Wicketkeeper entspricht etwa dem Catcher im amerikanischen Baseball.

(aus) Der Ball berührt das Wicket bevor der Schlagmann die Rückkehrlinie erreicht
(aus) Der Wicketkeeper wirft die Bails von den Stumps und zwar mit dem Ball, den der Schlagmann nicht getroffen hat

 

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